Dipl. Psych. STANISLAW ROZIN

   Bismarckstr. 106 • 41061 Mönchengladbach      ☎ 01511-29-69-884 • mgpraxis-rozin.de

  Gruppentherapie  
• Gruppentherapie ohne Warteliste
Wir bieten Gruppentherapie ohne Wartezeit an. Das bedeutet, dass alle Interessierten, die für diese Therapieform in Frage kommen, zeitnah teilnehmen können. Gruppentherapie ist eine effektive Form der Psychotherapie, die bei einer Vielzahl von psychischen Störungen und Problemen eingesetzt werden kann.

• Probeteilnahme an Gruppentherapie
Nach einer psychotherapeutischen Sprechstunde könnten Sie an bis zu 4 Gruppentherapiesitzungen probeweise teilnehmen. So könnten Sie selbst herausfinden, ob Gruppentherapie für Sie die richtige Wahl ist. Sie könnten sich danach auch für Einzeltherapie oder für eine Kombination aus Einzel und Gruppentherapie entscheiden.

1.Schnuppergruppe
• Wann: mittwochs 10:15 - 11:55 Uhr
• Dauer: bis zu 4 Sitzungen
• Ziel: Erfahrung sammeln und Einblick in die Gruppenpsychotherapie erhalten
• Weitere Möglichkeiten: Fortsetzung der Gruppentherapie in einer fortlaufenden Gruppe
• Voraussetzung: vor der Teilnahme an der Gruppentherapie erfolgt eine psychotherapeutische Sprechstunde im Einzelgespräch.
Nach einer psychotherapeutischen Sprechstunde haben Sie die Möglichkeit, an bis zu 4 Gruppentherapiesitzungen probeweise teilzunehmen. So können Sie selbst herausfinden, ob Gruppentherapie für Sie die richtige Wahl ist. Im Anschluss besteht die Option, die Gruppentherapie gegebenenfalls in der fortlaufenden Gruppe fortzusetzen. Mittwochs finden zwei Gruppen statt, um 8:30 Uhr und um 12:00 Uhr.
Samstags finden drei Gruppen statt, um 9:00 Uhr, um 10:50 Uhr und um 12:40 Uhr.

2.Fortlaufende Gruppen:
Gruppe 1 • mittwochs 08:30 – 10:10 Uhr
Gruppe 2 • mittwochs 12:00 – 13:40 Uhr
Gruppe 3 • samstags 09:00 – 10:40 Uhr
Gruppe 4 • samstags 10:50 – 12:30 Uhr
Gruppe 5 • samstags 12:40 – 14:20 Uhr

3.Geplante Gruppenangebote:
Wir planen, unser Praxisangebot künftig um weitere therapeutische Gruppen zu erweitern. Derzeit ermitteln wir den Bedarf und bereiten Gruppen zu folgenden Schwerpunkten vor:




















Chronischer Tinnitus
Chronischer Tinnitus: Unterstützung bei belastenden Ohrgeräuschen

Wenn Geräusche im Kopf dauerhaft präsent sind, kann das den Alltag stark belasten. Ein permanentes Ohrgeräusch beeinträchtigt oft nicht nur die Wahrnehmung, sondern kann auch den Schlaf, die innere Ruhe und die Konzentration spürbar einschränken. Reicht der Leidensdruck so weit, dass Berufs- und Sozialleben spürbar beeinträchtigt sind, spricht man von einem dekompensierten Tinnitus – ein Zustand, von dem in Deutschland rund 1,5 Millionen Menschen betroffen sind (bei insgesamt etwa 3 Millionen Betroffenen laut Erhebungen der Deutschen Tinnitus-Liga e.V.).

Therapeutischer Ansatz: Im Rahmen einer ambulanten Psychotherapie unterstütze ich Sie dabei, besser mit den Belastungen umzugehen und Ihren Handlungsspielraum im Alltag zu erweitern.

Schwerpunkte der verhaltenstherapeutischen Begleitung
Ziel unserer Zusammenarbeit ist es, die gedankliche und emotionale Bewertung des Tinnitus so zu verändern, dass das Signal Stück für Stück in den Hintergrund tritt.
• Gewöhnung & Wahrnehmungsverschiebung: Durch gezielte Übungen fördern wir den natürlichen Gewöhnungsprozess des Gehirns an das Signal, um dessen Dominanz schrittweise zu brechen.
• Belastungsreduktion & Ressourcen: Sie erlernen wirksame Techniken zur Entspannung und Stressbewältigung, um körperliche und mentale Anspannung abzubauen.
• Aktivitäten & Alltagsgestaltung: Wir erarbeiten Wege, wie Sie wieder Freude an bereichernden Freizeitaktivitäten finden und Ihre persönliche Bewältigungskompetenz stärken.
• Umgang mit Hördefiziten: Falls eine Schwerhörigkeit vorliegt, begleite ich Sie fachkundig bei der Akzeptanz und optimalen Eingewöhnung an moderne Hörsysteme.
Durch diese individuellen Schritte setzen Sie realistisch gesteckte Behandlungsziele um und reduzieren Ihren Leidensdruck nachhaltig.

 

Bausteine des Behandlungskonzepts
Zur Unterstützung des Behandlungsprozesses greift die Therapie auf ein mehrsäuliges, evidenzbasiertes Instrumentarium zurück:
1. Psychoedukation & Diagnostik-Check: Detaillierte Aufklärung zum Krankheitsbild (Counselling) sowie die Sichtung medizinischer Vorbefunde inklusive Empfehlungen für weiterführende Untersuchungen.
2. Fokus- und Sinnesmodifikation: Gezielte Achtsamkeits- und Aufmerksamkeitsübungen, um den mentalen Fokus flexibel vom Ohrgeräusch wegzulenken.
3. Höroptimierung & Therapiestrategien: Methodische Unterstützung beim Einsatz apparativer Hörhilfen und beim Aufbau neuer auditiver Verarbeitungsmuster.
4. Symptomübergreifende Versorgung: Mitbehandlung häufig auftretender Begleiterscheinungen wie Schlafproblemen, Angstzuständen oder gedrückter Stimmung.
5. Administrative Hilfestellungen: Begleitung bei Anträgen für medizinische oder berufliche Rehabilitation, Nachteilsausgleiche sowie bei der Verordnung digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA).
6. Selbsthilfe-Einbindung: Vernetzung mit regionalen Ansprechpartnern und Selbsthilfegruppen für den langfristigen Erfahrungsaustausch.

Weiterführendes Wissen: Unabhängige und wissenschaftlich fundierte Informationen zur Versorgung bei Ohrgeräuschen bietet das Portal Gesundheitsinformation.de im Themenbereich „Was hilft bei chronischem Tinnitus?“ LINK.
























Autismus-Spektrum (ASS):
Autismus-Spektrum (ASS): Diagnostische Abklärung sowie Gruppenangebote zu Psychoedukation, Umgang mit Reizüberflutung, sozialer Interaktion und gegenseitigem Verständnis.






























Psychodiabetologie:

Diabetes mellitus und seelische Gesundheit: Gemeinsam neue Wege gehen

Diabetes ernst nehmen – Risiken frühzeitig senken

Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, von der etwa 7 bis 9 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betroffen sind. Auch heute wird die Diagnostik im Alltag gelegentlich noch verharmlost – etwa mit Formulierungen wie „ein bisschen Alterszucker“. Dabei gilt für Typ-1- wie auch Typ-2-Diabetes: Werden Warnzeichen ignoriert oder wird die Erkrankung unzureichend behandelt, steigt das Risiko für schwerwiegende gesundheitliche Folgeschäden an Gefäßen, Organen und Nerven an.

Die gute Nachricht aus der modernen Diabetologie: Sie selbst haben einen enormen Einfluss auf den Verlauf. Dank hochwirksamer medizinischer Therapiemöglichkeiten lässt sich die Prognose durch eine konsequente Umsetzung der Behandlungsempfehlungen meist sehr positiv gestalten.

Die Herausforderung: Alltagstransformation von heute auf morgen
Mit der Diagnose stehen Betroffene vor der anspruchsvollen Aufgabe, ihre Lebensgewohnheiten schlagartig anzupassen. Die Anforderungen an das tägliche Selbstmanagement sind hoch:
• Ernährung & Bewegung: Umstellung des Essverhaltens, Verringerung des Körpergewichts und Steigerung der körperlichen Aktivität.
• Medikation & Kontrolle: Lebenslange Einnahme antidiabetischer Medikamente (Tabletten und/oder Insulin) sowie regelmäßige – teils mehrmals tägliche – Blutzuckermessungen.
Dass diese Umstellungen im Alltag mit spürbaren Einschränkungen und emotionalen Belastungen einhergehen können, ist völlig verständlich. Die Übernahme der Eigenverantwortung wird hierbei zum zentralen Baustein für das Gelingen der Therapie.

Wenn der Diabetes auf die Seele schlägt Während manche Menschen die Lebensumstellung gut bewältigen, führt die dauerhafte Therapiebelastung bei anderen zu Überforderungsgefühlen und psychischen Beeinträchtigungen.
Wussten Sie schon? Menschen mit Diabetes haben ein doppelt so hohes Risiko, an einer Depression zu erkranken („Diapression“). Auch Angststörungen treten überdurchschnittlich häufig auf. Hier entsteht rasch ein Teufelskreis: Psychische Belastungen erschweren das tägliche Diabetes-Management, was wiederum zu verschlechterten Blutzuckerwerten und erneutem Stress führt.

Unsere therapeutischen Ziele Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir passgenaue Ziele für Ihre individuelle Situation – stets in enger Abstimmung mit Ihrer behandelnden diabetologischen Schwerpunktpraxis:

• Psychisches Wohlbefinden: Reduktion von Angst- und Depressionssymptomen
• Selbstmanagement: Stärkung der Eigenkompetenz beim täglichen Umgang mit der Erkrankung.
• Lebensqualität: Wiedererlangung von Lebensfreude und Stärkung der Entspannungsfähigkeit
• Soziales & Beruf: Unterstützung im Erwerbsleben sowie Festigung sozialer Kompetenzen


Das Behandlungskonzept: Je nach Ausprägung Ihrer seelischen und körperlichen Belastung erstellen wir einen maßgeschneiderten Therapieplan:

1. Eduktion & Befundklärung: Gemeinsames Durcharbeiten medizinischer Unterlagen und Klärung offener Fragen zur Erkrankung.

2. Störungswissen: Vermittlung von fundiertem Wissen über psychische Begleiterkrankungen.

3. Problem- & Ressourcenarbeit: Lösungsstrategien für den Alltag entwickeln und persönliche Stärken reaktivieren.

4. Rehabilitation & Hilfsmittel: Unterstützung bei Anträgen für medizinische/berufliche Reha-Maßnahmen sowie Informationen zu geeigneten Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA).

5. Vernetzung: Vermittlung von Kontakten zu Selbsthilfegruppen für den wertvollen Austausch auf Augenhöhe.


































 

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